Glossar der Druck und Medienbranche


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Einträge 1 bis 17 von 17

S:
Sammelheften
Satiniert
Scanner
Schöndruckseite
Schneidemarken
Schriften
Schriftfamilie
Schriftgrößen
Seidenpapiere
Seitenglatt
Seitenmontage
Selbstdurchschreibende Papiere (auch SD-Papier)
Siebdruck
Spezialpapiere
Stanzen
Strich-Vorlagen
Subtraktives Farbmodell
 
Selbstdurchschreibende Papiere (auch SD-Papier)
Papier, das so behandelt ist, dass kein Kohlepapier benötigt wird, um direkte Durchschrift zu ermöglichen. Dies Papier ist mit einer Schicht Mikrokapseln oder einer Farbnehmerschicht versehen. Die Mikrokapseln platzen durch den Druck und färben auf dem Blatt darunter die Farbnehmerschicht ein.
Einsatzgebiet: Alle Drucksachen für die Durchschriften benötigt werden, z. B. Formulare. Die Einsatzmöglichkeiten sind dadurch eingeschränkt, dass ein Druck ausgeübt werden muss, d. h. SD-Papier können mit Hand, Schreibmaschine oder Nadeldrucker ausgefüllt werden, nicht aber mit Tintenstahl- oder Laserdrucker.
Das Oberblatt (CB = coated back) ist nur auf der Rückseite mit Mikrokapseln beschichtet. Die Mittel- bzw. Zwischenblätter (CFB = coated front and back) sind auf der Vorderseite mit einer Farbnehmerschicht und auf der Rückseite mit Mikrokapseln versehen. Das Schlussblatt (CF = coated front) ist auf der Vorderseite mit einer Farbnehmerschicht versehen und ist selbst nicht druckempfindlich.
Es gibt auch noch spezielle Zwischenblätter (SC = self copy und SC CB = self copy coated back), die in einer Schicht sowohl die Mikrokapseln, wie auch die Farbnehmerschicht enthalten, diese sind gedacht, wenn das erste Blatt von einer bestimmten nicht selbstdruchschreibenden Sorte sein muss.
Wenn einige Teile vom Deckblatt z. B. Preise nicht auf allen Durchschlägen erscheinen sollen, kann man Teile der SD-Sätze neutralisieren, d. h. an diesen Stellen erfolgt keine Durchschrift.